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Häufige Fragen zum Sperr-Notruf 116 116

Gibt es noch weitere Details, die Sie gerne wissen würden?

Wir haben hier die Fragen aufgelistet, die uns am häufigsten erreichen, und sie beantwortet.

Kann ich die Notrufnummer auch aus dem Ausland erreichen?
Der Sperr-Notruf 116 116 ist im Inland gebührenfrei erreichbar, der Anruf aus dem Ausland ist gebührenpflichtig. Wer den deutschen Sperr-Notruf 116 116 aus dem Ausland erreichen möchte, muss die Landesvorwahl von Deutschland (+49) vorweg wählen. Alternativ wird der Sperr-Notruf wegen der besseren Erreichbarkeit aus dem Ausland in der Anfangsphase auch unter der Rufnummer +49 30 4050 4050 zur Verfügung stehen. Es gilt der Grundsatz "Erreichbarkeit vor Gebührenfreiheit". Die Höhe der Gebühren aus dem Ausland richtet sich nach den Preisen des jeweiligen ausländischen Anbieters/Netzbetreibers


Welche Daten muss ich beim neuen Sperr-Notruf angeben?

Sie müssen als Hilfesuchender beim Sperr-Notruf keine persönlichen Daten wie Name, Kontonummer oder Passworte nennen. Es werden nur Anhaltspunkte abgefragt, die zur Ermittlung Ihres Herausgebers zwecks Weitervermittlung notwendig sind (z.B. Name der emittierenden Bank oder Name des Mobilfunkanbieters). Erst nach Weitervermittlung an den Herausgeber Ihrer Medien müssen Sie dort wie bisher auch persönliche Daten nennen, z.B. bei Sperrung von ec-Karten Ihre Kontonummer und Bankleitzahl.


Kann ich meine Medien über den Sperr-Notruf auch wieder entsperren?
Nein, der Sperr-Notruf steht grundsätzlich nur für Notfälle zur Verfügung. Nicht alle Medien lassen sich telefonisch wieder entsperren. Im Falle einer Entsperrung wenden Sie sich bitte über die normale Servicenummer an Ihren Herausgeber.


Haftet die Sperrvermittlung für verspätete Sperrmeldungen?

Die Sperrvermittlung haftet nicht für Missbrauchsschäden, da die Sperrvermittlung keine Sperrungen im Auftrag von Anrufern ausführt. Die Sperrvermittlung führt lediglich Hilfesuchende und Emittenten von zu sperrenden Medien zusammen. Der Anrufer ist weiterhin für die rechtzeitige Sperrung verantwortlich.


Funktioniert die Sperrvermittlung auch über das Internet?

Derzeit noch nicht. Es ist allerdings geplant, dass Sie später auch über unsere Homepage Ihre Sperrwünsche "zusammenklicken" und sich dann telefonisch über eine individuelle, gebührenfreie Rufnummer mit Ihren zuständigen Herausgebern verbinden lassen. Eine Sperrvermittlung per SMS oder E-Mail ist heutzutage rechtlich nicht möglich.


Welche Kosten entstehen bei der Vermittlung?

Der Anruf beim Sperr-Notruf 116 116 aus dem Inland ist gebührenfrei. Aus dem Ausland kann aus technischen Gründen keine gebührenfreie Nummer angeboten werden. Möglicherweise berechnet Ihnen Ihr Medienherausgeber z.B. Bank oder Sparkasse im Nachhinein die anfallenden Vermittlungskosten weiter.


Ist ein Missbrauch durch den Sperr-Notruf 116 116 möglich?

Durch den Sperr-Notruf 116 116 wird der Anrufer ohne Nennung von Namen oder Passwörtern – also ohne Legitimationsprüfung – mit den zuständigen Herausgebern seiner sperrbaren Medien verbunden. Ob jemand zu einer Sperrung berechtigt ist, entscheidet jeweils der zuständige Herausgeber, der den Anrufer als Kunden kennt. Der Anrufer muss dann genau benennen, was er sperren lassen will, und sich nach der Vermittlung durch die Notrufnummer bei dem jeweils zuständigen Produktbetreuer legitimieren. Die etablierten Schutzmechanismen der einzelnen Karten- und Medienemittenten werden somit beibehalten.


Muss ich als Verbraucher meine Medien zuvor bei der Sperrvermittlung registrieren lassen?

Nein, eine vorherige Registrierung bei der neuen Sperrvermittlung ist nicht erforderlich, da die persönlichen Daten nicht zentral, sondern weiterhin dezentral bei den jeweiligen Herausgebern Ihrer Medien liegen. Dieses Unternehmen muss sich der Sperrvermittlung freiwillig anschließen, damit die Sperrvermittlung Ihnen im Notfall helfen kann.


Welche Medien kann ich über den Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen?

Über den neuen Sperr-Notruf 116 116 können sperrbare Medien wie zum Beispiel Kredit- und ec-Karten, Handys, digitale Signaturen, Krankenkassenkarten, Mitarbeiterausweise, Kundenkarten oder sensible Internetanwendungen wie das Online Banking gesperrt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass sich der Herausgeber des Mediums dem Sperr-Notruf 116 116 freiwillig anschließen und die Vermittlungskosten übernehmen wird. Ansonsten kann keine Weiterleitung über den Sperr-Notruf 116 116 erfolgen.


Können auch Sprach- und Hörgeschädigte Hilfe bekommen?
Zur Einbindung von sprach- und hörgeschädigten Menschen wird der neue Sperr-Notruf 116 116 auch faxfähig werden, da dieser Personenkreis in der Regel kein herkömmliches Telefon benutzen kann. Mit den entsprechenden Behindertenverbänden wurde für die Sperrvermittlung ein textbasierter Dialog per Telefax konzipiert.


Wie erfahre ich, ob meine Karten und Medien zukünftig über die Sperrvermittlung gesperrt werden können?

Fragen Sie den Herausgeber Ihrer Medien z.B. Bank oder Sparkasse, ob diese sich der Sperrvermittlung freiwillig anschließen werden. Ab 1. Juli 2005 können Sie sich auch ganz einfach über unsere Homepage informieren, ob Ihr Herausgeber sich der Sperrvermittlung bereits angeschlossen hat.


Wie kann ich mich als Herausgeber dem System anschließen?

Wenden Sie sich bitte an den Sperr-Notruf, wenn Sie als Herausgeber oder Callcenter-Betreiber den neuen Sperr-Notruf 116 116 Ihren Kunden anbieten wollen. Eine Mitgliedschaft im Sperr-Notruf 116 116 e.V.  ist hierzu nicht notwendig.


Ist der Sperr-Notruf auch über das Handy zu erreichen?
Ja, der Sperr-Notruf 116 116 ist i.d.R über alle Handy-Netze im Inland ohne Vorwahl erreichbar. Bei Anwahl aus dem Ausland ist die Landesvorwahl +49 für Deutschland notwendig und es fallen die entsprechenden Verbindungskosten nach Deutschland an. Zur 100-prozentigen Erreichbarkeit ist der Sperr-Notruf in der Anfangsphase vor allem aus dem Ausland auch über +49 30-4050 4050 zu erreichen.
 
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